Mittwoch, 30. Mai 2012

Festivalholics auf Tour


Im letzten Post haben wir gegen Ende noch groß rumgetönt, der Ring müsste ohne uns rocken und wir würden Ersatz schicken. Tja der Rockersatz hat uns kurzerhand eingesackt und da sag noch einmal jemand wir wären nicht spontan! Panzertape und Kleinigkeiten werden jetzt zusammengerafft und im Hintergrund dazu läuft der Konzertmitschnitt von System oft the Down RaR 2011, mit den Gedanken in Erinnerungen schwelgend. Miss Hare weißt du noch, wie wir letztes Jahr im Gewitter mit der Masse „BYOB“ singend zum Zelt gehüpft sind? Oder  der Heiratsantrag der Beatsteaks an den Ring? Hach herrlichst.
"Das ist unser Ding"Armin gibt das Kommando zum Hinknien vor "let me in"

Morgen geht’s los Richtung Eifel. Wir komprimieren also wochenlange Ringvorfreude auf einen einzigen Tag und das geht etwas so : OMG OMG OMG UNF*CKING BELIEVEABLE: Kasabian, Tenacious D, the Hives, Metallica, die Donots (Again Boys), Dick Brave (endlich das Wiedersehen, nach Rheinkultur 2011), the Subways,  Dropkick Murphys (Die Band unseres Irlandtrips), Deichkind, Linkin Park, Billy Talent und das Bandjubiläum der Toten Hosen und so viele geile Bands mehr. DER HAMMER! Massenhüpfen und die Seele aus dem Leib schreien und vor allem rocken. Zudem (vielleicht auch aus Zeitmangel) verdammt wenig Spielplananfälle a la „Och Mensch wenn ich Band AB sehen möchte kann ich aber Band XY nicht sehen *schmoll*“. Wir sind auf jeden Fall super glücklich dabei zu sein und werden hier Bericht erstatten.


RaR'11- Mal sehen, wie das Wetter '12 wird
Achso, um ja nicht den Eindruck zu vermitteln, wir hätten etwa schon eine ganze Woche ohne Live Musik zugebracht *lach*: Das Werdener Pfingst Open Air im Löwental war ein großer Spaß. Auch aus Zapfer-Sicht. Unter den Bands waren kaum große Namen, was aber nichts über die Qualität der Musik aussagt. Nächstes Jahr wieder.


Nichts desto trotz laufen die Hurricane-Vorbereitungen weiter und wir haben Platz 3 unserer Top  4 der Hurricane-Vorfreuden festgelegt. „We’re the [k:icks]“  Wir haben die Süßen bereits 2011 beim Ring gesehen und eins steht fest: Nochmal, nochmal, nochmal!




Dienstag, 22. Mai 2012

Das Montagmaler Revival


Eine App geht derzeit in unserem Freundeskreis um und findet immer mehr Anhänger. 
"Malen mit Freunden"
Die Spielregeln sind schnell erklärt: Man wählt einen Malpartner aus (z.B. durch Hinzufügen der Mailadresse oder durch Verknüpfung mit Facebook) sowie einen Begriff (je nach Schwierigkeit mit steigender Punktzahl) und malt ihn via Touchscreen so verständlich wie möglich. Schönheitspreise gibt es nicht und nur Schummler schreiben ;).

Es gibt verschiedene Farben und Strichgrößen sowie ein Radierschwamm, der ebenfalls in der Größe variabel ist.
Der ausgewählte Partner bekommt nun auf seinem Handy die Nachricht, dass es etwas Neues zu erraten gibt und macht sich ans Werk. Die Punktezahl nimmt mit der gebrauchten Zeit ab. Aber je mehr Zeit vergeht desto mehr Buchstaben werden eingeblendet. Sobald der Begriff erraten wurde werden die Punkte auf das Punktekonto des Ratepaares gutgeschrieben und man kann sich im Vergleich zu anderen Ratekonstellationen messen. Im Anschluss geht das Spiel von vorne los und der einstige Ratepartner malt einen neuen Begriff. Der Suchtfaktor ist groß und es fördert die Kreativität.

Die App ist bisher kostenlos und für Smartphones (Android und iPhone) einfach runterzuladen. Probiert‘s aus- Suchtbeschwerden bitte nicht an uns, wir haben euch gewarnt ;)


 Themenabdrift: Möge die Festivsaison beginnen

Die Festival-Saison 2012 startet und auf unserer Liste der zu besuchenden großen Festivals stehen dieses Jahr vor allem: das Hurricane und Deichbrand. Der Ring muss dieses Jahr leider ohne uns rocken, aber Prioritäten mussten gesetzt werden und wir schicken Rockersatz vorbei.
Da das Hurricane in genau vier Wochen losgeht haben wir uns folgendes kleines Special überlegt: Die Top 4 der Hurricane-Festival-Vorfreuden: 

Auf Platz 4 unserer Hurricane-Festival-Vorfreuden hat es „The Cure“ geschafft: Wir sind sehr gespannt wie die Rock-Urgesteine die Bühne rocken.
 
P.S.: Der Spielplan vom Hurricane ist online und stellt uns vor die alljährliche Challenge: möglichst viele Lieblingsbands mitzunehmen. Challenge accepted. http://bit.ly/MzJOAm

Montag, 14. Mai 2012

Kellnern mit den Donots



Ingo Donot springt beherzt in die tobende Masse und lässt sich auf Händen zur nächsten Theke tragen. Der Rückweg zur Bühne gestaltet sich schon komplizierter, denn mit einem Pinnchen Jägermeister in der Hand crowdsurft es sich doch etwas schwerer. Nichts soll verschüttet werden. Das Publikum nimmt die Herausforderung an und bringt Sänger und Schnaps zumindest einigermaßen unversehrt zurück zur Bühne. Geschafft. Ohrenbetäubender Jubel bestätigt, was eigentlich schon alle wissen: Wir haben alle verdammt viel Spaß und so kann es weitergehen. Die Kölner Live Music Hall bebt unter den Sprüngen des Publikums und in der gigantischen Discokugel spiegeln sich beeindruckende Moshpits. Die Band ist dieses Jahr volljährig und der Abend ist eine Megaparty.
Kellnern mal Anders- Ingo auf dem Weg zur Bar
Die Donots brauchen nicht lange bitten. Sie bekommen alles von ihren Fans, ob klatschen, singen, grölen, hüpfen, tanzen oder hinknien, egal ob auf Kommando, Androhung von körperlicher Gewalt von Guido Donot oder gänzlich ohne. Immer wieder wird aus einzelnen begeisterten Stimmen ein Meer aus spontanen Sängern - aus einzelnen Händen ein rhythmischer Chor. Als die Band zum ersten Mal die Bühne verlässt, hat sie eigentlich gar keine andere Wahl als noch mindestens drei Zugaben zu spielen, nachdem das Publikum den Refrain von „We’re not gonna take it“ anstimmt und noch lange nachdem die Band auf die Bühne zurückgekehrt ist weitersingt.
Es ist ein Abend voll entspanntem Spaß, eingängigen Melodien, gutgelaunten und sympathischen Menschen sowohl auf als auch vor der Bühne und auch voller einprägsamer Bilder. Fest steht, dass neue Songs wie ‚Chasing the Sky‘ oder ‚Come Away With Me‘ nun für immer untrennbar mit einem Meer von rhythmisch winkenden Armen verbunden sein werden.

2. Stagedive- Ingo wird vom Publikum gestützt (physisch wie stimmlich)
Die Setlist ist bunt durchgemischt. Neben altbekannten Stücken sind auch einige Stücke vom neuen Album, „Wake the Dogs“ dabei. Das neue Album ist tendenziell ruhiger als die Vorherigen und statt mit dem markanten „wohoo yeahiyeah“  von ‚Goodbye Routine‘ zu enden gibt es ebenfalls neue Lieder auf die Ohren, was die Qualität des Abends aber nicht schmälert. Für Fußballfans war auch gesorgt denn J.D. Donots linkes Bein fungiert als Live-Ticker im Spiel Dortmund gegen Bayern. 5:2 für Dortmund, aber 7:1 im Citybattle Köln gegen Hamburg an diesem Abend in der Live Music Hall. Guido Donots Stimme ist nach zwei bis drei beherzt gegrölten Songs für den Eimer und es hat sich gelohnt.

Miss Hares Fazit: Solides Konzert in sympathischem Rahmen, eine Band, die weiß, wie man eine gute Party schmeißt und sich auch einfach mal von ihren Fans beeindrucken lässt. Immer und immer wieder.
Miss Hatters Fazit: Die Ibbenbürener Jungs machen einen sehr glücklichen Eindruck und posten auf ihrer Page: „Das in 18 Jahren größte Köln-DONOTS-Konzert war eine einzige Party - und jetzt 6:23 Uhr geht's für uns ins Bett! Danke ihr Durchdreher!!“
Da bleibt nur eins zu sagen: Gern geschehen *knicks*. Ein großer Spaß für große Leute, die kleineren müssen hüpfen.